Eierlegendes Wollmilchsau-Tool: yEd

Mathias hat mir ‘nen Tool ans Herz gelegt, mit dem man prima Diagramme für Mindmapping, Prozessvisualisierung, Klassendiagramme oder generelle Visualisierung erstellen kann: yEd. Ist frei für jedermann verfügbar, in Java implementiert und kann direkt per Webstart ausgeführt werden. Am besten finde ich die automatische Anordnung der Knoten und Gruppierung dieser. :)

Zu finden ist das kleine Tool hier: http://www.yworks.com/en/products_yed_about.html

Wenn ihr es sofort ausprobieren wollt, dann wählt diesen Link an, der das Tool per java Webstart ausführt: http://www.yworks.com/products/yed/demo/yed.jnlp

Damit kann man beispielsweise diese tollen Dinge anfertigen:

 

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Kleiner Auszug aus meiner Masterarbeit zum Thema Integration von Semantic WebServices in eine bestehende Serverumgebung

Dass Informatiker gerne Buzzword-Bingo spielen, ist ja bereits vielen Bekannt. Aber dass ich auch mal dazu gehöre, hätte ich mir im Leben nie gedacht. Hier ein kleiner Auszug aus dem Unterkapitel “Aktuelle Implementationen”:

Um den Übergang zum Semantic Web so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten und der steten Weiterentwicklung der Semantic Web-Technologien Rechnung zu tragen, werden aktuell bestehende Benutzerkonzepte wie browserbasierte Internetdienste stetig um Semantic Web-Funktionalität erweitert. Dadurch ist es möglich, neue Technologiekonzepte bis zur Marktreife zu testen und die Benutzerakzeptanz zu maximieren.

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Die neue Wii: Codename Project Café

Ich habe heute zufällig im Netz ein paar Infos zum kommenden Nachfolger der Nintendo Wii aufgetan. Sehr schnieke, hoffentlich schnell und diesmal in 1080p!

An harten Fakten ist bisher nur bekannt, dass das bisher unter Project Café getaufte Gerät Bilder in 1080p an den Fernheimbildempfänger senden wird und dass der Controller einen 6″ großen Touchscreen für ingame Extras haben wird. Das Display wird eine Auflösung von 1/4 1080p besitzen, wobei ich nicht herausgefunden habe, ob das auf die absolute Pixelzahl oder jeweils auf die Länge/Breite bezogen sein wird. Beides praktisch durchgerechnet:

  1. Nehmen wir an., es geht um die absolute Pixelanzahl. Dann wäre das 1/4 1080p = 1/4*2073600px = 518400px. auf das Format 16:9 übertragen, ergibt das eine Displayauflösung von 960×540 Bildpunkten auf 6″ verteilt.
  2. Wenn es um die Seitenlängen geht, also Pixel pro Seite, dann ergibt sich: (1/4*1920)x(1/4*1080) = 480×270 Bildpunkte, mit einer Gesamtpixelanzahl von 129600px.

Ich bevorzuge ganz stark ersteres, wobei die bisher existierenden Bilder eher auf zweiteres schließen lassen. Ebenfalls als gesichert gilt, dass das Gamepad funken wird (Bluetooth?). Ob das bisher genutzte Motion-Konzept verworfen wird, lässt Nintendo noch in den Sternen stehen. Ebenfalls, ob stereoskopisches 3D an geeigneten Bildgeräten dargestellt werden kann.

PS: Ist stereoskopisches 3D nicht doppelt gemoppelt?

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    Ameisengehege für Pflegekinder

    Weil Mathias gerade wieder für drei Monate in Boston ist, habe ich mich dazu bereit erklärt, seine Ameisen nach dem “Winterschlaf” bei uns als Überbrückung aufzunehmen.

    Als Anfangs fünf Ameisen im Zuckerwasser ersoffen oder steckengeblieben sind, hatte ich schon die Befürchtung, dass noch mehr von ihnen in ihrer Nahrung ein jähes Ende finden würden. Das hat sich aber jetzt im Laufe der letzten zwei Wochen zum Glück nicht bewahrheitet.

    Sie sind quicklebendig und nehmen die Zuckerlösung sehr gut an. Ich habe es alternativ mal mit Mango ausprobiert, welche sie nicht angenommen haben. Ebensowenig wie Schokolade. Schade. Genug gereimt ;) .

    Als Eiweissnahrung habe ich ihnen aufgetaute Heimchen gegeben, die sie nach einer Woche teilweise zerlegt und dann in ihren Bau getragen haben. Ein tote Spinne (Weberknecht) haben sie anfangs probiert als ganzes in ihren Bau reinzuhieven, die aber wegen ihrer Beine andauernd im Eingang steckenblieb. Also wieder rausschieben. Und wieder reinziehen, steckbleiben, rausschieben. Das ganze Spiel haben sie eine ganze Woche versucht durchzuziehen, wobei die Spinne jeweils am Abend einfach im Eingang plaziert wurde. Sehr spaßig anzusehen. Heute abend werde ich die dazugehörigen Fotos online stellen.

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    Estland weiter bei ESC 2011

    Kaum zu glauben, aber wahr: Der Beitrag zum diesjährigen Eurovision Song Contest meines Heimatlandes Estland Getter Jaani mit Rockefeller Street ist ins Finale eingezogen!

    Ich bin zwar von dem Titel und dem Text nicht so überzeugt, aber da muss schon was dran sein, dass das Lied weitergekommen ist. Weswegen ich so kritisch bin: Meiner Meinung nach sollten die Beiträge wenigstens ein wenig Bezug zum Land haben, welches der Interpret beim ESC vertritt. Aber inwiefern Rockefeller Street Bezug zu Estland hat…

    Auch sollte wenigstens in Vers in der jeweiligen Landessprache gesungen werden. Serbien hat mich vollends überzeugt: Das gesamte Lied wird auf serbisch (?!) gesungen und der Beat, die Show – Alles passt!

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    Pressemitteilung: Norddeutscher Rundfunk & MTV Networks Germany GmbH zum ESC 2011

    Ich habe gerade folgende noch nicht veröffentlichte Pressemitteilung von einem ehemaligen Klassenkameraden zugesteckt bekommen, der bei dem Veranstalter des ESC 2011 arbeitet. Das interessante daran: Sie wird kummulativ vom NDR und MTV Deutschland veröffentlicht. Wenn das stimmt, ist das der Hammer!

    Betrifft: Moderation des Eurovision Song Contests 2011
    Herausgeber: Norddeutscher Rundfunk & MTV Networks Germany GmbH
    Ort: Hamburg, 10.05.2011, 18h00

    Der NDR und MTV Deutschland gehen eine neue, noch nie dagewesene Medienkooperation ein. Das bisherige ESC2011-Moderatorentrio Anke Engelke, Judith Rakers und Stefan Raab wird aus persönlichen Gründen dem ESC-Finale fernbleiben und von Joachim Winterscheidt, Klaas Heufer-Umlauf sowie Palina Rojinski vertreten.

    Das neue Moderatorentrio, bekannt aus der Sendung MTV Home, wird auf Englisch und Russisch durch den Abend führen. Durch die Einbeziehung der russisch Muttersprachlerin Palina Rojinski, wird der osteuropäischen Dominanz Rechnung getragen. Joachim Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf werden die Moderation als Wettbewerb “Aushalten” sehen, bei dem Normalsterbliche einen unzumutbaren Zustand möglichst lange aushalten sollen.

    Der NDR und MTV Deutschland sehen die Kooperation als neue Möglichkeit an, dem ESC weiter an Popularität und Bekanntheit in der relevanten Zielgruppe der 16-30 Jährigen zu verleihen.

    Mir wurde vorhin folgendes Bild zur Pressemitteilung zugesandt:
    Joachim Winterscheidt, Klaas Heufer-Umlauf sowie Palina Rojinski

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    Captchas und Kommentare

    Diesmal bin ich experimentell veranlagt und wage einen Versuch: SPAM-Kommentare durch Captchas filtern.

    Meine Einstellungen sehen vor, dass jeder, der einen Namen und eine Emailadresse angibt, Kommentare verfassen darf, sofern das Captcha korrekt eingegeben wird. Das witzige daran: Das Vorlesen lassen. Mal schauen ob’s funzt.

    PS: Diese Nachricht gehört in die Kategorie: Null Inhalt, aber wichtig…

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    SSWAP – Erste Einführung#1

    Einige, wenn nicht alle, die nicht in engem Kontakt zu mir stehen, werden sich sicherlich fragen, was SSWAP eigentlich ist und wofür es steht. SSWAP steht für Simple Semantic Web Architecture and Protocol. Es stellt eine Architektur, Plattform und ein Protokoll für semantische WebServices dar.

    Bisher war es so, dass die meisten WebServices SOAP-basiert sind und die eigentlichen zu übertragenden Daten in eine SOAP-Nachricht eingebettet werden mussten. Bei einem Semantic WebService sollte es aber so sein, dass selbst die zu übertragende Nachricht semantisch interpretierbar sein sollte, also nicht bloß der Inhalt. Hier ist anzumerken, dass der SOAP-Envelope nicht semantisch ist.

    SSWAP löst dieses Problem, in dem ein eigenes Format definiert wurde, dass nichts anderes als eine Ontologie darstellt (sswap:  «http://sswapmeet.sswap.info/sswap/»).

    Jede Anfrage an eine Ressource (der eigentliche WebService) verarbeitet SSWAP-Graphen, die einem oder mehreren Subjekten ein oder mehrere Objekte zuweisen. Es herrscht also eine theoretische n:n-Beziehung vor, wobei es im Normalfall eine n:1-Beziehung sein wird. Das Bindeglied zwischen einem Subjekt und einem Objekt ist wie in der natürlichen Sprache ein Prädikat, das allerdings nicht unbedingt ein Verb sein muss. Generell gilt, dass dieses Konzept an das normale Verständnis aus der natürlichen Sprache lediglich angelehnt ist und nicht direkt eins zu eins aufeinander abgebildet werden kann.

    Die Ressource wertet also nun jede ankommende Nachricht aus, in dem es überprüft, ob der übermittelte Graph in den Hauptgraphen überführt werden kann, der die Funktionalität der Ressource definiert. Das geschieht durch einen sogenannten Reasoner, der den Graphen auswertet und die ihn ihm enthaltenen Elemente zu inferieren versucht. um eine Wissenbasis aufzubauen.

    Alles noch sehr technisch, aber ich werde den Artikel heute noch weiter schreiben. :)
    [TBC]

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    SSWAP-Torte

    Diese Galerie enthält 2 Fotos.

    Ich bin gerade am Ende der praktischen Phase meiner Masterarbeit und habe am Montag einen Vortrag bei uns in der AG gehalten. Leider habe ich den Fokus “leicht” verschoben, sodass ich ihn später noch einmal halten will. Nur dann eben … Weiterlesen

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